Sehbehinderung im Zusammenhang mit kognitiven Verfall bei Senioren

Von: Mohan Garikiparithi | Augengesundheit | Montag, 2. Juli 2018 – 10:00 Uhr


 Augenärztliches Untersuchungsauge eines älteren Mannes "width =" 300 "height =" 200 "/> Eine neue Studie der Miller School of Medicine der Universität Miami hat herausgefunden, dass Sehstörungen ein Indikator sein können Für den kognitiven Verfall bei älteren Menschen wurde gezeigt, dass sowohl der Verlust von Sehkraft als auch der kognitive Verfall bei älteren Menschen zunehmen, und es wurde eine Querschnittsassoziation zwischen beiden etabliert. Studien in der Vergangenheit haben die Interaktion zwischen visuellen und kognitiven Störungen nicht genau untersucht kognitive Beeinträchtigung mit dem Alter.</p><p>Die Forscher hinter der aktuellen Studie glauben, dass die Vision der stärkere Faktor in der Assoziation ist und haben auch gesagt, dass ihre Studie diese Beziehung als erste zeigt. Die eigentliche Ursache für den korrelativen Sehverlust und die kognitive Funktion bei älteren Menschen ist jedoch noch nicht bekannt.</p><p>Diese Studie wurde in Form einer prospektiven longitudinalen populationsbasierten Analyse durchgeführt. Die Teilnehmer für die Studie bestanden aus 2.520 in der Gemeinschaft lebenden Erwachsenen in Maryland. Sie waren im Alter von 65 bis 84 Jahren am Anfang der Bevölkerungsstichprobe. Im Durchschnitt waren die Teilnehmer 73 Jahre alt und 58% waren Frauen. Die Studie hatte eine Follow-up-Periode von 8 Jahren, in der die Forscher Sehschärfe und kognitive Funktion gemessen.</p><p>Sie stellten fest, dass der kognitive Rückgang von 11% zu Beginn der Analyse auf 20,6% am ​​Ende des Follow-up-Zeitraums stieg. Die Sehschärfe sank von Beginn des Experiments bis zum 8-Jahres-Follow-up auch bei den Teilnehmern. Die Forscher fanden auch eine signifikante Korrelation zwischen den Raten des Sehschärfeabfalls und der kognitiven Funktion. Ein niedrigerer Sehschärfe-Score korrelierte mit einem niedrigeren kognitiven Funktions-Score und je schlechter der Rückgang der Sehschärfe war, es gab einen gleichmäßigen Rückgang der kognitiven Funktion.</p><div style=

Vision hat einen stärkeren Einfluss auf Kognition als umgekehrt

Durch Vergleiche der Sehschärfe zu Beginn der Studie mit dem kognitiven Funktionswert sowie der wissenschaftlichen Berechnung stellten die Forscher fest, dass die Sehschärfe der dominierende Faktor in der Beziehung war. Das heißt, der Rückgang der Sehschärfe hatte einen viel stärkeren Effekt auf den damit verbundenen Rückgang der kognitiven Funktionen als umgekehrt. Eine Hypothese für die dahinter stehende Ursache ist, dass Sehbehinderung die Fähigkeit einschränkt, Lebensqualitätsaktivitäten durchzuführen, die dem physischen, mentalen und emotionalen Wohlbefinden zugute kommen und auf natürliche Weise zusätzlichen Stress für die eigene Wahrnehmung verursachen.

Die Forscher schlossen mit der Aussage, dass, wenn eine Sehbeeinträchtigung der treibende Faktor in der Verbindung zwischen den beiden sei, die Sehkraft zu schützen und Sehverlust bei älteren Menschen zu verhindern, die wirksamste Methode zur Senkung der Sehkraftverluste und des kognitiven Verfalls sei global.

Sie warnen jedoch Ärzte, dass eine frühe Intervention in den Sehverlust nur dann befolgt werden sollte, wenn es Hinweise darauf gibt, dass dadurch weitere Sehbehinderungen oder kognitive Funktionen verhindert werden. Bis es einen voll funktionsfähigen Behandlungspfad gibt, sollte es nicht für den Patienten versucht werden. Die Forscher stellen außerdem fest, dass, wenn eine Lösung für die Optimierung der Sehkraft erreicht werden würde, sie selbst den kognitiven Verfall als einen natürlich vorkommenden Teil des Alterns verhindern könnte.


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Quellen:

https://www.medpagetoday.com/neurology/ Demenz / 73766
https://jamanetwork.com/journals/jamaophthalmology/article-abstract/2686117

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